SINGULUS
TECHNOLOGIES

Geschäftsbericht 2018

Forschung, Entwicklung und Konstruktion

Im Geschäftsjahr 2018 lagen die Schwerpunkte bei der Neu- und Weiterentwicklung von Prozessanlagen in den Segmenten Solar, Halbleiter und im neuen Arbeitsgebiet Medizintechnik.

SINGULUS TECHNOLOGIES arbeitet bei der Herstellung von CIGS-Dünnschichtmodulen gemeinsam mit seinen Kunden an der Optimierung der Prozesse, um den weiter steigenden

Anforderungen steigenden Anforderungen innerhalb der Solarindustrie nach Produktivität bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten gerecht zu werden. Im Bereich der kristallinen Hochleistungszellen wurden die GENERIS PVD und PECVD für verschiedene Prozessschritte zur Fertigung von HJT-Solarzellen weiterentwickelt, um eine hohe Reproduzierbarkeit der Schicht mit hoher Produktivität und niedrigen Betriebskosten zu erreichen. Die beiden Anlagen sind insbesondere für äußerst dünne Substrate, wie z. B. Wafer für HJT-Solarzellen, konzipiert worden.

Im Bereich der Medizintechnik wurde speziell an den neuen nasschemischen Anlagenkonzepten des Typs MEDLINE für die Fertigung von Kontaktlinsen gearbeitet.
Die ersten Maschinen dieses Typs werden bei unserem Kunden Anfang 2019 in Betrieb genommen.

In der Halbleitertechnik wurde an weiteren Prozessen gearbeitet, um die beiden Anlagenplattformen TIMARIS und ROTARIS breiter zu vermarkten.

Die Aktivierungsquote im Geschäftsjahr 2018 lag bei 26,9 % (Vorjahr: 19,8 %). Die planmäßigen Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten betrugen 1,0 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). Die nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten lagen im Jahr 2018 im Konzern bei 9,8 Mio. € (Vorjahr: 6,9 Mio. €).

Im Bereich Forschung, Entwicklung und Konstruktion waren im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich 82 Mitarbeiter bei SINGULUS TECHNOLOGIES beschäftigt (Vorjahr: 73 Mitarbeiter).